„Wer wird Millionär?“ schauen – das ist für viele ein festes Montagabend-Ritual. Auch für unsere Kollegin Diana Dabrowski, die bei ALDI SÜD im Einkauf arbeitet. Bereits 2014 bewarb sie sich auf einen der begehrten Publikumsplätze in der Sendung zum Mitfiebern, um ihrer Mutter einen Traum zu erfüllen. Ende Oktober 2018 war es soweit, als plötzlich die E-Mail mit der Anmeldung zur Sendung in ihrem Postfach aufblinkte. Die Tickets schenkte sie ihrer Mutter zum 60. Geburtstag. Keine zwei Wochen später saßen die beiden auch schon im Studio. Dass an dem Abend tatsächlich Kameras auf sie gerichtet werden, und sie sich locker mit Günther Jauch unterhalten würde, damit hatte sie nicht gerechnet.

Wir haben bei unserer Kollegin nachgehört , wie sie die Sendung erlebt hat und wie sie seit der Ausstrahlung mit dem Titel „Publikumsjoker“ umgeht.

Frau Dabrowski, schildern Sie uns doch kurz, wie Sie die Situation erlebt haben.

Also diesen Tag vergesse ich sicherlich nicht so schnell. Es waren bereits einige Minuten um und ich saß eigentlich ganz bequem auf meinem Platz als plötzlich die Frage kam: „Was ist neuerdings in vielen Supermärkten mit einem vierstufigen Symbol gekennzeichnet, das einem Kompass ähnelt?“ Nach der Frage war ich super gespannt und sehr aufmerksam.

Zu welchem Zeitpunkt wussten Sie, dass Sie sich als Joker melden werden?

Ich wusste es bereits, als die Frage vorgelesen wurde – noch bevor die Antwortmöglichkeiten eingeblendet  wurden. Als der Kandidat sich dann für den Telefonjoker entschied, war ich schon ganz gespannt auf die Antwort. Als der Bekannte unsicher zur falschen Antwort riet, hoffte ich auf die Wahl des Publikumsjokers. Das passierte dann auch so und ich sprang förmlich auf, um dem Kandidaten klar zu vermitteln, dass ich die Frage richtig beantworten kann. Ich denke, von den fünf Zuschauern, die sich meldeten, war ich die schnellste. Das gab ihm ein gutes Gefühl und er wählte mich für die Antwort aus.

Und wie war das Gefühl, als dann plötzlich die Kameras auf Sie zusteuerten?

Nervös. So selbstsicher mein Aufsprung auch wirkte, umso nervöser war ich, als die Kameras dann plötzlich auf mich gerichtet waren. Als mir dann auch das Mikrofon übergeben wurde, dachte ich nur: Hoffentlich kann ich den Kandidaten von meiner Antwort überzeugen.

Wie sicher waren Sie sich in Ihrer Antwort?

Ich arbeite seit 2017 bei ALDI SÜD als Assistentin im Einkauf. Hier erhalte ich viele Einblicke zu Themen wie dem Haltungskompass und Tierwohl. Daher war ich mir zu 99,9 Prozent sicher, dass es die Antwort C, Frischfleisch, ist. Eine kleine Unsicherheit ist in so einer Situation immer mit dabei.

Wie sind Sie mit der Art von Günther Jauch umgegangen?

Ich habe die Situation eher als locker und lustig empfunden. Wir kennen seine Sprüche ja alle und wenn man sich dazu entscheidet, sich vor laufender Kamera mit ihm zu unterhalten, dann sollte man damit rechnen.

Können Sie sich vorstellen, selbst einmal auf dem Stuhl zu sitzen?

Auf jeden Fall! Günther Jauch ist ein sympathischer Typ. Allerdings möchte ich mit mehr als 32.000 Euro dort rausgehen. (lacht)

Wie gehen Sie mit der plötzlichen medialen Aufmerksamkeit um?

Ich habe mir gar keine Gedanken gemacht, dass es ein mediales Interesse geben könnte. Ich fand es ganz unterhaltsam, als mich meine Freunde durch Verlinkungen auf Social Media in Beiträgen erwähnten.

Wurden Sie im Büro nach der Sendung viel darauf angesprochen?

Ja, definitiv. Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass es so viele meiner Kollegen mitbekommen würden. Und als dann der Anruf aus der Kommunikations-Abteilung zu einem Interview kam, wusste ich: Jetzt habe ich den Titel „Publikumsjoker“ inne.

Diana Dabrowski ist nicht die erste ALDI SÜD Mitarbeiterin mit einem aufregenden Fernsehauftritt. Der WDR hat Ahmet Tekindag, Mitarbeiter im Logistikzentrum von ALDI SÜD Kerpen, bei der Deutschen Meisterschaft im Staplerfahren begleitet und seine Kunststücke festgehalten. Auf dem Blog hat er uns erzählt, wie er zu diesem außergewöhnlichen Hobby gekommen ist.

Anna Maria Lennertz
Anna Maria Lennertz
Bei ALDI SÜD bin ich mitverantwortlich für die interne Kommunikation. Wir bereiten Themen aus der Mitarbeiterperspektive auf − ich schreibe also Texte für all unsere internen Medien. Das sind meine Lieblingsprodukte: Fresh-Cut-Salate, Brezeln, Kürbiskerne und unsere Bio-Aktionsartikel. Seitdem ich bei ALDI SÜD arbeite, esse ich noch mehr Nussknacker-Schokolade.

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