Lesedauer 3 Minuten

Auf die Tanne, fertig, los: Ab dem 12. Dezember verkauft ALDI SÜD zum dritten Mal Weihnachtsbäume zum günstigen Preis von 9,99 Euro. Damit etabliert sich der Weihnachtsbaum zu einem echten Weihnachtsklassiker bei ALDI SÜD. Wir haben uns auf die Spuren der ALDI Tanne begeben und sind dafür ins Sauerland, dem Kernanbaugebiet von Nordmanntannen in Deutschland, gefahren.

Wenn man durch die bergige Landschaft im Sauerland fährt, reiht sich eine Weihnachtsbaumplantage an die nächste. Viele der Felder, auf denen Hunderttausende Bäume wachsen, gehören zu einem dort ansässigen Forstbetrieb. Dieser ist Mitglied in der Erzeugergenossenschaft Landgard, dem Lieferanten für Blumen, Pflanzen und Weihnachtsbäume bei ALDI SÜD. Mehrere Tausend liefert Landgard in diesem Jahr an die ALDI SÜD Filialen aus. „Die Nordmanntannen sind deshalb beliebt, weil sie besonders weiche und lange Nadeln haben, meist dicht bewachsen und so schön grün sind“, erklärt Heiko Winkels, Bereichsleiter bei Landgard.

Weihnachtsbaumplantage im Sauerland
Tausende Weihnachtsbäume für ALDI SÜD wachsten auf den Plantagen im Sauerland.

Rund zehn Jahre von der Saat bis zur Ernte

Bis es eine Nordmanntanne in das heimische Wohnzimmer schafft und geschmückt werden kann, ist sie bereits rund zehn Jahre alt. Die Saat der Tannen kommt zum großen Teil aus der Kaukasusregion, ein kleinerer Teil stammt aus Samenplantagen in Dänemark. Zunächst gelangt die Saat an verschiedene Jungpflanzenproduzenten, die die Tannen in den ersten drei Jahren züchten. Sind sie bereits einige Zentimeter groß, übernimmt der Forstbetrieb die Bäumchen und pflanzt sie auf die Plantagen im Sauerland. Dort haben sie durch ein gemäßigtes Klima mit ausreichend Niederschlag die besten Wuchsvoraussetzungen.

Die perfekte Weihnachtsbaum-Höhe erreichen die Tannen bei 1,50 bis zwei Meter – meist dauert das zwischen sieben und acht Jahre. Selbstverständlich bleiben die Bäume in dieser Zeit nicht sich selbst überlassen, sondern bekommen eine aufwändige Pflege. Vier bis acht Mal im Jahr schneiden die Mitarbeiter des Forstbetriebs jeden einzelnen Baum mit Heckenscheren in die richtige Form und düngen die Pflanzen regelmäßig. Je schlanker die Tanne, desto besser. Heiko Winkels weiß warum: „Die Wohnzimmer heute sind meist kleiner, es fehlt daher an Platz für breit gewachsene Tannen.“

Markierung der Weihnachtsbäume
Bereits im August markieren Forstarbeiter die erntefähigen Bäume mit grünen Schildchen.

 

So kommt der ALDI Weihnachtsbaum in die Filiale

Jedes Jahr im August markieren die Forstarbeiter die Tannen, die in dieser Saison als Weihnachtsbäume in den Verkauf gehen. Auch unsere ALDI Bäume haben bereits ein grünes „Gardenline“-Schildchen erhalten. Damit die Tannen möglichst frisch zum 12. Dezember in den ALDI SÜD Filialen ankommen, werden die Bäume so spät wie möglich geschlagen. In diesem Jahr findet die Ernte in der ersten Dezemberwoche statt. „In die Karten spielen uns auch die guten Witterungsbedingungen. Der November war im Sauerland recht kühl, so dass die Bäume noch mehr an Frische gewinnen konnten“, freut sich Winkels.

Noch vor Ort auf den Plantagen netzen die Mitarbeiter die geschlagenen Bäume, laden diese mit Kränen in große Container und transportieren sie dann zum Hof des Forstbetriebs. Hier werden die Bäume auf Rollwagen gestapelt und gelagert, bis rund 170 Lkw diese am 10. und 11. Dezember an alle 30 Regionalgesellschaften von ALDI SÜD ausliefern. Schon einen Tag später sind alle Filialen mit ausreichend Weihnachtsbäumen versorgt und der Verkauf kann starten.

Jessica Tackenberg
Jessica Tackenberg
Bei ALDI SÜD bin ich in der Internen Kommunikation tätig. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen spüre ich alle Themen rund um ALDI SÜD auf, die interessant für die Mitarbeiter sind, und bereite diese in verschiedenen internen Medien auf − das kann eine Reportage in der Mitarbeiterzeitung sein, ein Beitrag im Intranet oder auch mal ein Video. Das sind meine Lieblingsprodukte: Skyr Natur, das Knusper-Früchtemüsli sowie Bio-Räucherlachs Seitdem ich bei ALDI SÜD arbeite, gehe ich noch lieber bei ALDI SÜD einkaufen und freue mich auf die vielen frischen und leckeren (Bio-)-Artikel.

3 Kommentare

Avatar
Ihr könnt den Hals nicht voll kriegen !! in jedem Geschäft müsst ihr rumrühren, was haben Weihnachtsbäume in einem Lebensmittel Markt zu suchen. Was kommt als nächstes Verblendersteine oder Autos von VW? Der Gärtner
Antworten
    Avatar
    Kein regionaler Familienbetrieb könnte bei diesem Preis überleben! Das schafft nur ein Großkonzern. Leider machen sich die Verbraucher hier beim Aldi-Einkauf wohl keine großen Gedanken. Trifft man den Schwarzwald-Produzent mit seinem Christbaumverkauf auf dem Wochenmarkt, muss man sich zu seinen "Wucherpreisen" -zumindest aus Sicht der Kunden- auch noch rechtfertigen. Keiner will Monokultur. Keiner will Chemikalien. Alle wollen faire Löhne. Wie kommt dann ein 10€ Baum zustande? 4-8 mal wird der Baum im Jahr begutachtet? Absolut richtig. Aber bitte nicht um das Gras darunter zu spritzen (siehe Bild), bitte nicht um das Längenwachstum evtl. chemisch zu bremsen. Bitte nicht, um mit dem Vollernter durch das ebene Gelände zu fahren.... 10 Jahre, vom Samen zum fertigen Baum. 10Euro Endpreis? Lachhaft! Ein Realpreis zur Kostendeckung liegt bei 18€/ laufender Meter! Grüße aus dem Schwarzwald, wo sich Fuchs und Hase NOCH "Gute Nacht" sagen.
    Antworten
Avatar
Hallo Simone, danke für Ihre Infos und Denkanstöße. Auch ich machte mir darüber bisher wenig Gedanken und freute mich im letzten Jahr über meinen 9,99 € Aldi-Weihnachtsbaum. Ja, er war wirklich hübsch. Dieses Jahr haben wir wie bisher einen aus naturachtender Zucht für 30-,€. Teuer meinte ich bisher, aber man muß die Hintergründe, die Sie in Ihrem Beitrag aufzeigen, auch bedenken. Allen ein Frohes Fest unter einem natürlich und sozial verträglichen Weihnachtsbaum!
Antworten

Hinterlassen Sie uns einen Kommentar