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Morgen ist Weltwassertag – ein guter Anlass, um sich den Wert der kostbaren Ressource Wasser vor Augen zu führen. Zu einem verantwortungsvollen Umgang können wir alle beitragen, Verbraucher genauso wie Unternehmen. Obwohl ungefähr 70 Prozent unserer Erdoberfläche mit Wasser bedeckt ist, eignet sich davon nur etwa ein Prozent als Trinkwasser. Wasser sparen ist daher wichtig. Dabei denkt man schnell an Wasser-Spartipps wie „Duschen statt Baden“ und „Wasserhahn beim Zähne putzen abdrehen“. Unser Wasserverbrauch hängt jedoch viel stärker von unserem Konsum ab, als von unserem Nutzungsverhalten im Haushalt.

Wasser steckt in allem

Das meiste Wasser, das wir verbrauchen, ist gar nicht sichtbar. Es steckt in unserem Essen, in unserer Kleidung und in anderen Konsumgütern. Man nennt es „virtuelles Wasser“. Mit dem Wasser, das für die Produktion von einem Kilo Rindfleisch verbraucht wird, lassen sich beispielsweise 83 Badewannen füllen. Und die Herstellung eines herkömmlichen Baumwoll-T-Shirts ist mit 45 Duschen à 5 Minuten gleichzusetzen. Wer Wasser sparen möchte, sollte daher beim täglichen Konsum ansetzen. Hier gibt es fünf Tipps zum Sparen von virtuellem Wasser.

Wassermanagement in unseren Lieferketten

Auch wir bei ALDI SÜD möchten verantwortungsvoller mit Wasser umgehen. Dafür fördern wir verschiedene Projekte in unseren Lieferketten. Unser Ziel: Das Wasserrisiko entlang unserer Lieferketten zu kennen und zu minimieren. Dabei legen wir einen Fokus auf die Produktion von Obst und Gemüse. Wir haben so genannte „Hot Spot Analysen“ für die acht meistverkauften wasserkritischen Obst- und Gemüseartikel durchgeführt. Dazu gehören zum Beispiel Avocados, Bananen, Trauben und Erdbeeren. Mit Hilfe des Water Risk Filters der Umweltorganisation World Wide Fund for Nature (WWF) konnten wir für mehr als 2000 Erzeuger die Wasserrisiken ermitteln. Auf dieser Basis möchten wir das Wassermanagement bei den Produkten verbessern.

Wasserqualität schützen

Neben dem Wasserverbrauch in unseren Lieferketten liegt uns der Schutz der Wasserqualität am Herzen.  Daher gibt es bei ALDI SÜD bereits seit 2015 kein festes Mikroplastik mehr in Kosmetik- und Körperpflegeprodukten unserer Eigenmarken. Als Mikroplastik werden Plastikteilchen bezeichnet, die kleiner als fünf Millimeter sind. Die Partikel können von Kläranlagen nur bedingt gefiltert werden und gelangen daher häufig in die Meere. Dort werden sie von Meeresorganismen gefressen, ziehen Schadstoffe wie Magneten an und sind nicht wieder aus der Umwelt zu entfernen.

Wasser zugänglich machen

Wassereinsparungen und Wasserschutz sind wichtig. Essentiell ist es aber, dass alle Menschen weltweit sauberes Trinkwasser zur Verfügung haben. Aktuell ist das bei zwei Milliarden Menschen nicht der Fall. Daher steht dieser Weltwassertag auch unter dem Motto  “Leaving no one behind – water and sanitation for all“, also: „Niemand zurücklassen – Wasser und Sanitärversorgung für alle“. Um hierzu einen Beitrag zu leisten, fördert ALDI SÜD langfristig Trinkwasserprojekte in Uganda und Kambodscha.

 

 

ALDI SÜD
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Einfach ALDI SÜD – darum dreht sich alles auf unserem Blog. Sie wollten schon immer mal wissen, wie es hinter den Kulissen bei ALDI SÜD zugeht? Oder wie wir zum Thema Umwelt stehen und unsere Prozesse verantwortlich gestalten? Hier gibt es die Antworten. Denn hier schreiben wir über alles, was uns bewegt.

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