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Frische und Qualität sind uns bei unseren Lebensmitteln besonders wichtig. Daher planen wir die Warenmengen sehr genau. Bleibt am Tagesende doch mal etwas übrig, landen diese Produkte keinesfalls im Müll. Auch sie werden sinnvoll verwertet. Dazu geben nahezu alle ALDI SÜD Filialen übriggebliebene und verzehrfähige Lebensmittel an verschiedene karitative oder gemeinnützige Organisationen weiter. Dazu zählen beispielsweise die örtlichen Tafeln oder Foodsharing.

Wie das konkret abläuft und was die Corona-Pandemie für die Zusammenarbeit bedeutet, erklärt uns Dr. Annett Werny.

Dr. Annett Werny, CR-Managerin und verantwortlich für das Engagement gegen Lebensmittelverschwendung bei ALDI SÜD

Annett, welche Produkte sind Teil der Lebensmittelspende bei ALDI SÜD?

Es handelt sich vorrangig um Obst, Gemüse, Brot oder Backwaren. Sie haben lediglich kleine Schönheitsfehler, wie beispielsweise Druckstellen. Deswegen bleiben sie oft übrig und werden abends aussortiert. Ähnlich verhält es sich bei unseren Brot- und Backwaren, die als Frischwaren häufig nur eine kurze Zeit verkaufsfähig sind. Deshalb sind auch sie Teil der Spenden.

 Seit wann besteht die Zusammenarbeit mit den örtlichen Tafeln und was macht sie aus?

Mit den örtlichen Tafeln verbindet uns eine besondere, langjährige Partnerschaft. Durch die Weitergabe der Lebensmittel können wir gemeinsam gleich zweifach Gutes leisten: Die Produkte erhalten quasi eine neue Chance auf Verwertung und wir unterstützen Bedürftige, die auf Spenden angewiesen sind. Dank unseres großen Filialnetzes und der rund 950 örtlichen Tafeln gelingt die Lebensmittelspende problemlos.

Wir erfolgt der Spendenprozess bei ALDI SÜD?

Unsere Kollegen in den Filialen sammeln die nicht mehr verkaufs-, aber noch verzehrfähigen Waren ein und verpacken die Produkte in Kisten. Diese holen die örtlichen Tafeln in regelmäßigen Abständen direkt an den Filialen ab. Zum Teil erfolgt das fast täglich. Vor Ort in den Tafeln verteilen ehrenamtliche Helfer die Nahrungsmittel an Bedürftige. Dazu zählen pro Jahr rund 1,6 Millionen Menschen.

Was bedeuten Lebensmittelspenden in der Corona-Pandemie?

Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große und ganz unterschiedliche Herausforderungen. Einige örtliche Tafeln konnten, insbesondere aufgrund personeller Engpässe, zeitweise keine zentrale Lebensmittelausgabe durchführen. Um die lokalen Tafeln sowie ihre Besucher auch in dieser schweren Krise zu unterstützen, haben ALDI SÜD und ALDI Nord im März 2020 gemeinsam 200.000 Euro in Form von ALDI-Einkaufsgutscheinen gespendet.

Zudem haben wir unsere Kundinnen und Kunden dazu animiert, sich an unserem Engagement zu beteiligen und den Tafeln mit einer Spende zu helfen. Aber auch unsere Mitarbeiter sind aktiv geworden: Zweimal wöchentlich haben sie ebenfalls im März zu Beginn der Corona-Pandemie Lebensmittel-Tüten direkt vor die Haustür der Tafel-Besucher gebracht. So konnten weiterhin viele Haushalte, die auf Spenden angewiesen sind, mit wichtigen Grundnahrungsmitteln und frischen Produkten versorgt werden.

 

Annika Büschken
Annika Büschken
Als Teil des Teams Corporate Communication bin ich Schnittstelle zu Journalisten und Medienvertretern und versorge diese mit spannenden und vielseitigen Infos rund um ALDI SÜD. Das sind meine Lieblingsprodukte: Büffelmozzarella, Weltmeisterkäse Gmunder Berg und dazu ein Glas Leitz Riesling aus dem Rheingau. Seitdem ich bei ALDI SÜD arbeite, lege ich viel mehr Wert auf einen nachhaltigen Lebensstil und kaufe fast ausschließlich Bio-Produkte. Denn was viele nicht wissen: Bei uns gibt es mit rund 350 Bio-Artikel eine super Auswahl.

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