Bye Bye Tüte

Sie ist zwar Kult, aber nicht mehr zeitgemäß: Unsere ALDI Wegwerftüte hat ausgedient. An den Kassen von ALDI SÜD wird sie schon bald nicht mehr zu finden sein. Stattdessen liegt dort dann ihr Nachfolger bereit, ein Mehrwegmodell. Zusammen mit unseren Kunden möchten wir das Kapitel Wegwerftüten abschließen und künftig nur noch auf umweltfreundliche Mehrwegtragetaschen setzen. Diese sind durch die Wiederverwendung deutlich ökologischer. Denn bei der Herstellung von Einwegtüten werden Ressourcen und Energie verschwendet.

Als einer der größten Lebensmitteleinzelhändler tragen wir eine besondere Verantwortung – gesellschaftlich sowie auch gegenüber unserer Natur und Umwelt. Entsprechend arbeiten wir seit Jahren intensiv daran, Ressourcen zu schonen und unsere Lieferkette nachhaltiger zu gestalten. Bei der Abschaffung von Wegwerftüten folgen wir dem Motto „Wenn, dann richtig“. Darum haben wir beschlossen, keine halben Sachen zu machen und künftig nicht nur auf umweltbelastende Plastik-Wegwerftüten, sondern auch auf die vielerorts gängigen Papiervarianten zu verzichten. Auch wenn die im hübschen Öko-Look daherkommen, bieten sie aufgrund ihres höheren Energie- und Wasserverbrauchs in der Produktion sowie der geringeren Haltbarkeit keine nachhaltige Alternative.

Unsere Alternative besteht zu über 80 Prozent aus Recycling-Material, wird in Deutschland produziert, trägt den „Blauen Engel“ und ist besonders langlebig. Sie wird die preisgünstigste Alternative in unserem bestehenden großen Mehrwegtaschensortiment sein. Zudem ist sie größer und vor allem stabiler als die Wegwerftüte. Ein längerer Henkel bietet außerdem mehr Tragekomfort.

Wir  listen die Wegwerftüten nicht sofort aus, um bestehende Verträge mit unseren Lieferanten einzuhalten. Daher werden wir die neue Tasche ab Oktober zunächst in der Region München anbieten. Nach und nach wird das Mehrwegmodell dann in allen ALDI SÜD Filialen eingeführt und die Wegwerftüten aus dem Sortiment gestrichen. Die komplette Umstellung wird Ende 2018 abgeschlossen sein.

Die Gebühr auf Einwegtüten hatte ALDI SÜD schon eingeführt, lange bevor sich viele weitere Handelsunternehmen zum 1. Juni 2016 auf diesen Schritt verständigen konnten. Um bereits während der Umstellungsphase die Verwendung von umweltfreundlichen Mehrweg-Varianten zu fördern, haben wir nun den Preis für alle Einwegtüten auf 20 Cent erhöht. Auf diesem Weg möchten wir unsere Kunden dafür sensibilisieren, dass sie die Tüten nicht als Wegwerfartikel betrachten. Entsprechend hoffen wir, dass die letzten ihrer Art mit möglichst vielen Einsätzen in den Ruhestand entlassen werden können.

Damit auch die nächste Generation von Anfang an lernt, bewusst mit Ressourcen umzugehen, plant ALDI die Einnahmen aus dem Verkauf der Einwegtüten vollständig für Umweltprojekte einzusetzen. Denn je mehr unser Engagement unterstützen, desto größer ist sein ökologischer Wert. Deshalb: Einweg war gestern, in Zukunft bitte nur noch Mehrweg!

Informationen zu unseren Mehrwegtaschen gibt es hier.

Kommentare

Tolle Aktion. Ich nutze schon lange diese neuen Einkaufstaschen, sie halten echt was aus. Keine Plastiktüte seit Monaten gekauft.
Wäre schön, wenn auch auf die Plastik Verpackungen an Obst und Gemüse verzichtet würde.

Heike

    Werden dann die Plastikbeutelchen am losen Gemüse hoffentlich auch abgeschafft? Ich habe kürzlich reichlich offenes Obst und Gemüse gekauft, ohne Plastikbeutelchen und würde an der Kasse gefragt ob die aus wären. Warum sollte ich unverpacktes Gemüse wieder einpacken? Diese Beutel haben keinen Mehrwert, ausser einem gebündelten Wiegevorgang. Ich finde das Angebot an offenem Obst und Gemüse aber super! Danke hierfür. Wenn jetzt die Bio Ware auch offen wäre wäre das super…

    Swantje Schulz

schon lange nutze ich diese Einkaufstaschen und vorher benutzte ich diese Körbe bzw: einen Wäschekorb. die Taschen sind aber Praktischer, weil die im Auto keinen Platz wegnehmen.
Wenn jetzt auch noch diese Einwegverpackung bei Obst und Gemüse verschwindet, wäre es eine ganz tolle Sache.

hejo
    Tobias Neuhaus

    Hallo Hejo,
    vielen Dank für deine Rückmeldung. Wir setzen uns, wann immer es möglich ist, für Müllvermeidung ein, und versuchen stets, auf unnötige Umverpackungen zu verzichten. Jedoch sind Verpackungen in einem gewissen Umfang aus hygienischen und/oder transporttechnischen Gründen unvermeidlich. Unsere Einkaufsabteilung sucht für jedes Produkt die beste Verpackung. Die Beurteilung erfolgt hierbei individuell und ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. In unseren Filialen sind wir bereits auf loses Obst und Gemüse umgestiegen.

    Viele Grüße, Tobias Neuhaus

    Tobias Neuhaus

Super, ein Lob ans Aldi-Team! Ich verwende ebenfalls schon lange nur noch Stoffbeutel und andere dauerverwendbare Beutel. Die Einwegverpackungen an Obst und Gemüse versuche um auch möglichst ganz zu umgehen durch Kauf von losem Obst und Gemüse. Prima, dass es das in den schon umgebauten Aldi-Filialen jetzt auch zunehmend gibt. Bitte mehr davon! Natur-Joghurt ect. würde ich auch lieber in Mehrweg-Gläsern kaufen als in den Plastikbechern.

Doris
    Tobias Neuhaus

    Hallo Doris,
    vielen Dank für dein positives Feedback! Deinen Wunsch, Mehrweg-Gläser einzuführen, leiten wir an die zuständigen Kollegen weiter.

    Viele Grüße, Tobias Neuhaus

    Tobias Neuhaus

Liebes Aldi-Süd-Team,

toll dass Ihr die Plastiktüten endgültig abschaffen werdet! Dafür schonmal ein dickes: „Daumen hoch!“. Doch es gibt noch viel zu tun. Super wäre zum Beispiel, wenn Ihr noch mehr Produkte in Mehrweg-Glasflaschen (Mineralwasser, Säfte) & Behältern einführen würdet. Besonders auch Milch- und Milchersatzprodukte (Soja/Hafer/Dinkel/Mandel-Drink, Joghurt, Tofu, Veggiewürstchen, etc.).

Zudem wäre es richtig toll, wenn auch die Umverpackungen in der Obst-und Gemüseabteilung verschwinden würden. Hier könntet ihr zum Beispiel dann Netze aus Stoff / Recycling-Material (im 5er-Pack z.B.) verkaufen, die man auch prima wiederverwenden kann. Die funktionieren übrigens auch super für Brot und Brötchen, so dass auch die schrecklichen Tüten in der Brotabteilung abgeschafft werden könnten. ;-)

Generell ist es aber schon toll dass Ihr euch so viele Gedanken um die Umwelt macht.

Viele liebe Grüße
Britta

Britta
    Tobias Neuhaus

    Hallo Britta,
    vielen Dank für dein positives Feedback! In unseren Filialen sind wir bereits auf loses Obst und Gemüse umgestiegen. Deinen Wunsch, Mehrweg-Gläser einzuführen, leiten wir an die zuständigen Kollegen weiter.

    Viele Grüße, Tobias Neuhaus

    Tobias Neuhaus

Hallo, aus was für einem Kunststoff besteht die neue Mehrwegtasche?

Stefan Lang
    Tobias Neuhaus

    Hallo Stefan,
    unsere Mehrwegtasche wird aus recyceltem Kunststoff hergestellt: etwa 80 Prozent recyceltem, weißem Polyethylenterephthalat (PET) und rund 20 Prozent neuem, weißen PET.

    Viele Grüße, Tobias Neuhaus

    Tobias Neuhaus

Hallo, nehme auch schon seit längerem solche Taschen. Erstens paßt mehr rein, zweitens nimmt beim *nicht brauchen* keinen Platz im Auto weg und sie sind einfach auch stabiler :-) Finde ich so ne tolle Sache von Aldi. Nicht nur reden, auch wirklich was tun. Jetzt wäre es nur im Allgemeinen (Also nicht nur Aldi) einige, unnötigen Plastikverpackungen verschwinden würden. Wie z. B. Verpackungen für geschälte Orangen etc., also für unnötige Peodukte

Tanja

Eine ganz tolle, wegweisende Entscheidung! Vielen Dank dafür. Ich kann nur ermuntern, immer weiter zu machen. Als nächsten weiteren wichtigen Schritt rate ich, die grauenvollen Müller-Milch Flaschen aus dem Kühlregal zu verbannen. Wer hat so etwas überhaupt erfunden? Kefir, Milch und Buttermilch schmecken aus dem Glas am allerbesten !

Alma Söhne

Warum sind eigentlich die faltbaren Einkaufsbeutel, die gelegentlich für ca. 1€ verkauft werden nicht dauerhaft im Sortiment?

Axel

Hallo Herr Neuhaus,
mal ein Tipp: verlangt doch einfach für die Obstbeutel mindestens 5 Cent dann würden manche Kunden sparsamer damit umgehen und nicht noch mal schon in Plastik verpackte Lebensmittel damit verpacken. Bei Globus müssen diese Beutel bezahlt werden. Dazu kommt wenn die Kunststofftragetaschen an der Kasse verschwinden wird noch ein größerer Run auf die kostenlosen Obstbeutel sein. Wie bei Rewe!

Evi
    Tobias Neuhaus

    Hallo Evi,
    vielen Dank für den Tipp! Den geben wir gerne an unsere Kollegen weiter.

    Beste Grüße, Tobias Neuhaus

    Tobias Neuhaus

    Da stelle ich mir gerade vor, ich kaufe lose Kirschen, Aprikosen, Pflaumen, Pfirsiche und Nektarinen. Macht dann also 25 Cent extra. Alternativ packe ich alles in einen Beutel, was mich dann zwar nur 5 Cent kostet, aber spätestens an der Kasse beim Auswiegen zu Problemen führt. Um die 5 Cent dann auch noch einzusparen und völlig auf Pastik zu verzichten, lege ich alles lose in den nachweislich mit Schmutz und Keimen belasteten Einkaufswagen und anschließend auf das nicht weniger schmutzige Kassenband. Wobei mir dann auffällt dass mindestens die die Kirschen sich inzwischen nicht mehr im Wagen befinden sondern sich gleichmäßig über den Boden des Marktes verteilt haben und die ersten Kunden, die drauf ausgerutscht sind, mit ihren Handys schon nach dem Notarzt telefonieren.

    Axel

Hallo
auch die bisherigen (angeblich einmal verwendbaren) Plastiktüten hatte ich viele Male
wiederverwendet bis sie z.B. durch Risse unbrauchbar wurden. Wenn Risse nicht zu groß waren,habe ich sie dann nur noch als Abfalltüte nutzen können.
Von den neuen stabileren Plastiktüten bin ich so sehr enttäuscht, das ich die zwei, die ich kaufte, nicht und nie mehr zum Einkaufen benutzen werde.
Die neuen Tüten sind viel zu breit und haben nur einen sehr kleinen Klettverschluss in der Mitte, der wegen der übergroßen Breite der Plastiktüte, wenn die Tüte auch nur halb voll gefüllt ist, nicht hält.
Für Kunden die zu Fuß kommen sind diese Tüten extrem unzweckmäßig da die Tüten zum Tragen über längere Wegstrecken unbrauchbar sind.
Für Kunden die ein Auto vor einer Aldi-Filiale geparkt haben, sind die neuen Tüten sicher praktisch und ausreichend, da dann die Wege zum Tragen der Tüten extrem kurz sind.
Sprich: In der Filiale die Tüten befüllen, im Einkaufswagen die Tüten zum Auto schaffen und diese dann nur in den Wagen heben. Dabei müssen die Tüten nicht mal getragen sondern nur umgehoben werden.
Die zwei Abbildungen in diesem Blog zeigen Tüten in der Größe der alten Plastiktüten. Solche Formen würde ich mir für neue, wiederverwendbare Tüten wünschen.
Allerdings wünsche ich mir keine Plastik-Tüten sondern Tüten aus nachhaltigen Rohstoffen.
Wieso müssen die neuen Tüten wieder aus Plastik sein? Früher hab es mal Jutesäcke. Für mein Empfinden waren die nicht nur zu klein sondern vom Stoff her auch viel zu instabil, sodass sie flott kaputt gingen.
Ein (fast) idealer Einkaufsbeutel bestünde für mich extra dickem und sehr stabilem Nesselstoff, getränkt in Imprägnisrungs-Flüssigkeit damit die Beutel Wasser abweisend sind und zwei unterschiedlich langen Schlaufen zumTragen:
– kurze Schlaufen = 2 Griffe, die innen eine Füllung haben, damit die Griffe beim
Tragen mit den Händen besser greifbar sind.
– lange Schlaufen = 2 Griffe ohne Innen-Befüllung, damit die Tasche auch
problemloser über der Schulter getragen werden kann.
Sicher ist die Herstellung einer solchen Tasche viel teurer als die jetzigen neuen Taschen. Für so etwas sinnvolles gibt man aber auch gern mehr Geld aus.
Die neuen Tüten sind in meinen Augen ein Flop. Auch Nachbarn in meinem Umfeld haben die gekauft und nutzen sie wie ich nicht mehr.

Joachim Neuss
    Tobias Neuhaus

    Hallo Joachim,

    vielen Dank für deine Rückmeldung und deine Idee für die Nesselstoff-Tasche.
    Dass dir Form und Gestaltung der neuen Mehrweg-Taschen nicht gefallen, finden wir sehr schade. Wir bieten bereits Tragetaschen in verschiedenen Größen an, vielleicht ist da bereits eine Passende für dich dabei? Wir haben unsere neuen Mehrwegtaschen auf Nachhaltigkeit geprüft und uns für diese Variante entschieden. Deinen Vorschlag mit der Nesseltasche geben wir gern an die zuständigen Kollegen weiter.

    Viele Grüße, Tobias Neuhaus

    Tobias Neuhaus

Ist ja schön wie ALDI hier himmelhochjauchzend gelobt wird. Aber war ALDI nicht auch die Kette, die Fleisch zu Dumpingpreisen anbietet, von Schwein die unter elendigen Verhältnissen leben? Und die Milchpreise ins Bodenlose dumpen, das noch weniger Kleinbauern überleben und in riesigen Milchfarmen auch noch die 5793 Milch-Produktions-Maschine in den Stall gefercht wird?

Appell an ALDI: Hört bitte auf die Preise zu drücken.

Und nein: Ich bin kein Landwirt.

Jens
    Tobias Neuhaus

    Hallo Jens,
    wir finden es schade, dass du den für uns wirklich großen Schritt zur Abschaffung der Wegwerftüten anscheinend nicht gutheißen kannst und auch mit unserer Preispolitik nicht einverstanden bist. Wir erklären dir aber gerne noch einmal, wie das alles zustande kommt: Als einer der größten deutschen Lebensmitteldiscounter haben wir ein sehr effizientes Kostenmanagement. Durch unsere großen Abnahmemengen können wir hier sehr genau kalkulieren. Dies wirkt sich natürlich auf den Preis aus. Sogenannte Preisaktionen, die es im übrigen Handel aber bereits seit Jahren gibt, bieten auch wir mehrmals im Jahr innerhalb eines begrenzten Zeitraums an; danach gibt es die Produkte wieder zum normalen Preis. Wir versuchen stets unseren Kunden das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Manchmal führen jedoch Veränderungen der Marktsituation zu Preisveränderungen. Dies kann sowohl in Form einer Erhöhung als auch einer Reduzierung stattfinden. Dies ist momentan auch bei unseren Milchprodukten der Fall. Wir führen grundsätzlich eine ehrliche Preispolitik und geben Preisersparnisse an unsere Kunden weiter. Wenn unsere Einkaufspreise steigen, müssen wir manchmal auch unsere Preise erhöhen. Wir hoffen, dass wir zukünftig auf dein Verständnis hoffen können.

    Viele Grüße

    Tobias Neuhaus

Hallo Herr Tobias Neuhaus
Ich bin angenehm überrascht, das mein Kommentar direkt der Kommentar-Liste zugefügt wurde und nicht wie bei manch anderen erstmal nicht dargestellt wird und erst nach Prüfung vielleicht doch öffentlich freigeschaltet wird.
Ebenso freue ich mich das auf meine (so hoffe ich doch) konstruktive Kritik geantwortet wird.

Zu Ihrer Antwort möchte ich folgendes anmerken:
1. Mit Form war natürlich die Größe (viel zu breit) der Plastik-Tasche gemeint.
2. Von „nicht gefallen“war keine Rede. Für Fußgänger sind die überbreiten Taschen einfach zu unzweckmäßig. „Meine“ ALDI-Filiale liegt mitten in einem Wohngebiet und da kaufen viele aus der Umgebung ohne Auto ein. Stellen Sie sich einen alten gebrechlichen Menschen vor mit so einer gefüllten überbreiten Tasche wie er ein paar hundert Metern damit zurecht kommt. Die Tasche schaukelt etwas, der Inhalt verrutscht mit einem Mal und das Gleichtgewicht gerät dadurch etwas ins Schwanken. Mit einer normal breiten Tasche die zusätzlich lange Tragegurte hätte und über die Schulter getragen werden könnte, wäre es viel angenehmer und sicherer für den Mensch und den Inhalt unbeschadet zu Hause anzukommen.
3. Zitat: „Wir bieten bereits Tragetaschen in verschiedenen Größen an, vielleicht ist da bereits eine Passende für dich dabei?“
Leider ist es mir nicht möglich darauf zu antworten da ich in meiner ALDI-Filiale bisher ausschließlich nur die überbreiten Taschen sah. Vielleicht finden ja irgendwann einmal praktischere Mehrweg-Taschen den Weg auch in meine ALDI-Filiale.
4. Auf Nachhaltigkeit prüfen und das dann nur an den Griffen umzusetzen ist es nicht Wert überhaupt den Begriff Nachhaltigkeit zu erwähnen.

Man verzeihe mir ein wenig off-topic
Ich bin seit rd. 40 Jahren ALDI Kunde ohne die Kindheit zu berücksichtigen in der die Eltern auch bei ALDI kauften. Ich kaufe gern bei ALDI ein auch wenn das Sortiment leider über die Jahre sehr deutlich schlechter geworden ist. Kein Wunder das ALDI in Deutschland Umsatzprobleme hat, denn.(lt. Werbung) ist einfach nicht immer gut oder besser.
Mir ist nicht daran gelegen nur negativen Dampf abzulassen. Natürlich gibt es auch positives anzumerken. Dazu gehört in erster Linie ein zu 99,9% immer freundliches, hilfsbereites und zuvorkommendes Personal.
Hinsichtlich der Ausstattung der Filialen sind die Brot-Aufback Automaten eine positive Bereicherung.
/off-topic aus

Die Idee der Nesseltaschen wäre nicht nur ein sinnvoller Schritt in Sachen Umweltschutz und Verschwendung nicht nachhaltiger Rohstoffe. ALDI hätte damit ein sensationelles Alleinstellungs-Merkmal (zumindest solange andere Supermärkte nicht ein paar Monate später nachziehen). Wie sehr sich so etwas vorteilhaft auf Marketing-Möglichkeiten, auf die Werbung und das Image auswirken brauche ich sicher nicht zu erklären.

Beste Grüße
Joachim Neuss

Joachim Neuss
    Tobias Neuhaus

    Guten Morgen Herr Neuss,
    natürlich werden bei uns alle Kommentare gleich freigeschaltet – wir sind an der Meinung unserer Leser interessiert und möchten uns gern allen Fragen stellen.
    Vorab: Wir freuen uns sehr, dass wir Sie seit vielen Jahren als Kunden bei uns begrüßen dürfen. Auch ist es toll zu hören, dass Sie mit unseren Kollegen vor Ort so zufrieden sind – so soll es sein. Dass unser Sortiment sich hingegen Ihrer Meinung nach verschlechtert hat, tut uns leid. Unser Kundenservice würde sich über eine Rückmeldung dazu freuen, denn nur so können wir uns und unsere Produkte verbessern.

    Für Ihre Kritik und Ihre offenen Worte danken wir Ihnen sehr. Uns ist bewusst, dass unser Entschluss nur ein kleiner Schritt auf dem richtigen Weg ist, und wir arbeiten weiter daran, immer mehr Plastikmüll einzusparen.
    Dass wir Ihre Bemerkung zur Größe der Tasche missverstanden haben, tut uns leid. Wir leiten Ihre Vorschläge gern an unsere zuständigen Abteilungen weiter.

    Viele Grüße, Tobias Neuhaus

    Tobias Neuhaus

Liebes Aldi-Süd Team,
finde ich echt Klasse. Ich arbeite bei einem Elektronikhändler und bin auch schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach Mehrwegtüten Made in Germany.
Könnt Ihr mir vielleicht den Lieferanten nennen, damit auch ich endlich umstellen kann und nicht mehr auf Mehrwegtragetaschen Made in Fern-Ost angewiesen bin.
Viele Grüße
Tobias

Tobias
    Tobias Neuhaus

    Hallo Tobias,
    vielen Dank für dein Lob! Bitte wende dich mit deiner Anfrage an den ALDI SÜD Kundenservice. Unsere Kollegen leiten sie an die richtige Stelle weiter, sodass du schnell eine fachkundige Antwort erhältst.

    Viele Grüße, Tobias Neuhaus

    Tobias Neuhaus

Hallo Herr Neuhaus.

Damit kein falscher Eindruck entsteht: natürlich finde ich es gut, dass ALDI auf Einwegtüten verzichtet. Gar keine Frage.

Nichts desto trotz kann ich ihrer Argumentation hinsichtlich der Preispolitik nicht folgen. Vielmehr denke ich, dass die Grüßen Lebensmittelkonzerne ihre Marktmacht nutzen (können), um die Preise zu drücken. Klar könnte ein einzelner Milchbauer oder Fleischfabrikant sagen, zu dem Preis verkaufe ich nicht. Dann gehen die Konzerne zum nächsten Landwirt, der seine Familie durchbringen muss.

Aber um auch einen konstruktiven Vorschlag einzubringen: warum bringt ALDI nicht einen Teil der Milch mit 50 Cent Zuschlag auf den Markt, bei dem diese 50 Cent frei von Abzügen an den Landwirt gegen. Dafür wurde ich sehr gerne 50 Cent mehr zahlen…..

Jens
    Tobias Neuhaus

    Hallo Jens,

    dass Sie mit unserer Preispolitik nicht einverstanden sind, tut uns leid. Wir geben Ihren Vorschlag bezüglich des Zuschlags auf Milchprodukte gerne einmal an die zuständige Abteilung weiter.

    Viele Grüße, Tobias Neuhaus

    Tobias Neuhaus

Hallo Herr Neuhaus,

Ich finde es extrem schade, daß die Filialen seit geraumer Zeit derart aufgeräumt sind. Ich nutze schon immer die leeren Kartons in denen die Ware bei Aldi Süd gestapelt wurde. Früher fand man einen Wagen damit an den Kassen. Ich packe meine Einkäufe hinein und bringe sie nach dem Einkauf zum Recycling. Das halte ich für sehr umweltfreundlich und preiswert weil sie sowieso in der Kartonpresse gelandet wären. Ich spare meiner Aldi Filiale sogar noch Entsorgungskosten.

Leider findet man diese Kartons aber immer seltener. Sie werden in windeseile aus den Regalen genommen und entsorgt anstatt sie den Kunden zur Verfügung zu stellen. Warum eigentlich?

Markus
    Tobias Neuhaus

    Hallo Markus,

    vielen Dank für deine Rückmeldung. Wir verstehen, dass du eine sinnvolle Verwendung für die Kartons gefunden hast und nicht damit einverstanden bist, dass sie so schnell entfernt werden. Wir bitten aber um dein Verständnis, dass unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort die Filialen sauber und ordentlich halten, um den Kunden damit den Einkauf zu erleichtern. Alle Produkte sind leicht zugänglich und müssen nicht erst unter leeren Kartons hervorgesucht werden.
    Wenn du die Mitarbeiter vor Ort ansprichst, geben sie dir sicher gern einen übriggebliebenen Karton.

    Viele Grüße, Tobias Neuhaus

    Tobias Neuhaus

Liebes ALDI-Team,

Wie schon viele Vorredner, begrüße ich den Abschied der Plastiktüten. Auch ich würde mir einen weiteren Ausbau des Angebotes an unverpackten Lebensmitteln wünschen. Auch die Idee mit den Pfand Gläsern fände ich sehr gut, für Milchprodukte, Milchersatzprodukte und Getränke. Ebenso das Angebot von Mehrweg-Beuteln neben Obst, Gemüse und Brot würde den Gedanken an die Umwelt deutlich machen. Eine gute Möglichkeit das ALDI-Image grüner zu gestalten. Ich würde mir auch wünschen, dass die Aktionswaren weniger mit Plasik verpackt wären. LIDL hat schon öfter Kleidungsstücke verkauft, die in Pappe verpackt waren oder auch nur um ein Stück Pappe gelegt und mit einem hübschen Bändchen verknotet. Wesentlich ansprechender! dm hat auch eine tolle Idee mit den Pfand-Tüten in die Tat umgesetzt. Wenn eine große Kette wie dm das Schafft, warum nicht auch ALDI. Durch den ein oder anderen Spontankauf häufen sich die Mehrwegtüten bei uns.

Viele Grüße,
Anika

Anika
    Tobias Neuhaus

    Hallo Anika,

    vielen Dank für deine Rückmeldung. Toll, dass die Abschaffung der Wegwerftüten bei dir so gut ankommt. Wir arbeiten daran, uns Stück für Stück zu verbessern und immer mehr Verpackungsmüll einzusparen. Wir geben deine Vorschläge daher sehr gern an unsere zuständigen Kollegen weiter.

    Viele Grüße, Tobias Neuhaus

    Tobias Neuhaus

Guten Tag.

Eine Frage: Wie verhindern Sie, dass eine bei einem vorangehenden Einkauf bei Aldi bereits bezahlte Mehrwegtasche, die vom Kunden wiederverwendet wird, nicht erneut an der Kasse berechnet wird? Es erfolgt keine Markierung. Ihr ökologischer Ansatz macht nur Sinn, wenn nicht bei jedem Einkauf eine neue Mehrwegtasche erworben werden muss. Auf Diskussionen an der Kasse lege ich keinen Wert.

MfG
Fritz

Fritz
    Tobias Neuhaus

    Hallo Fritz,
    selbstverständlich muss nicht bei jedem Einkauf eine neue Tasche erworben werden. In der Regel ist es für die Kassierer ersichtlich, ob sich eine Tasche schon beim Erreichen der Kasse im Wagen befindet. Eine Diskussion brauchst du nicht zu fürchten. Da wir aber möchten, dass sich unsere Kunden bei uns jederzeit wohlfühlen, geben wir deinen Hinweis gern an die zuständigen Kollegen weiter.

    Viele Grüße, Tobias Neuhaus

    Tobias Neuhaus

Na dann landet in Zukunft halt das Mehrweg-Modell im Müll… Im Ernst, ich hab ’nen großen Rucksack und sogar noch so einen „Ich mach mich ganz klein wenn nicht in Gebrauch“-Beutel drin, aber wenn’s dann doch nicht alles da reingeht, kauf ich ’ne Tüte dazu – soll ich in den Dingern dann ersticken, nur weil sie mehrfach benutzbar sind? Wir versinken hier schon in Stoffbeuteln die man schon seit ’ner Weile gerne statt Tüten angedreht bekommt. Nein, Mehrwegtaschen sind keine Alternative zu Tüten (die man im übrigen auch mehrfach und für furchtbar viele verschiedene Zwecke einsetzen kann) sondern einfach bloß teurerer Müll

Ami
    Tobias Neuhaus

    Hallo Ami,

    wir finden es sehr schade, dass du das so siehst. Die Mehrwegtaschen und der damit verbundene, bewusstere Umgang mit den natürlichen Ressourcen sind selbstverständlich nur ein Angebot von uns.

    Viele Grüße, Tobias Neuhaus

    Tobias Neuhaus

Hallo Aldi-Süd,
was hier mit den Mehrwegtüten als Neuheit gepriesen wird gab es in England schon vor mindestens fünf Jahren und in Austraien vor drei Jahren. Und das, obwohl man dort in anderen Märkten mit Einwegtüten quasi zugeschüttet wurde.Die Neuheit ist also nur spät in Deutschland angekommen.

Bernd
    Tobias Neuhaus

    Hallo Bernd,
    das ist richtig, aber wir freuen uns, dass es bei uns auch endlich möglich ist und wir diesen Schritt mit unseren Kunden gehen.

    Viele Grüße, Tobias Neuhaus

    Tobias Neuhaus

Also ich fand die alten, bisherigen Einkaufstüten am praktischten. Ich gehe oft spontan zum Einkaufen, wenn ich gerade an einer Filiale vorbei komme (so muss ich nicht extra energieaufwändig hinfahren), meist fallen mir dann zuerst nur wenige Artikel ein, die ich schnell mitnehmen könnte, aber dann mal im Geschäft drin, wird es doch meistens so viel, dass ich spontan unbedingt Tüten für den Heimtransport brauche. Diese Tüten benutzte ich bisher dann zuhause, um all die vielen Umverpackungen einzutüten und zum Recycling-Container bringen zu können. Dafür will ich nicht wiederverwertbare Taschen nehmen, weil manche Umverpackungen verschmutzt sind. Künftig kann ich also nicht mehr spontan beim Aldi (und auch den meisten anderen Discountern) einkaufen gehen, zumindest dann aber nicht noch mehr Artikel mitnehmen und für die Entsorgung der vielen Umverpackungen kaufe ich jetzt eigens Plastiktragetaschen von der Rolle. Deren Material ist zwar dünner, dafür kann ich die Umverpackungen darin fast nicht komprimieren, so dass ich mehr davon brauche. Alles sehr umständlich und jedesmal eine teure Mehrwegtüte kaufen, von denen ich schon mindestens zehn zuhause habe, will ich auch nicht. Wenn ich das jetzt in meiner Verzweiflung doch machen muss, ärgert mich die Ansammlung der Mehrwegtüten sehr. Wenn teurere Tüten wenigstens aus recyclebarem Kunststoff wären, könnte ich die wenigstens guten Gewissens entsorgen. Hatte mich zunächst so gefreut, dass Aldi diesen Unsinn mit der Abschaffung der günstigen Plastiktüten nicht mitmacht. Warum habt Ihr die nicht einfach aus recyclebarem Kunststoff fertigen lassen?

Richard Geist
    Tobias Neuhaus

    Hallo Richard,
    vielen Dank für dein Feedback. Wir setzen uns, wann immer es uns möglich ist, für Müllvermeidung ein. Das gilt nicht nur für unsere Produktverpackungen, sondern auch für unsere Tragetaschen. Wir möchten unseren Kunden eine Alternative bieten und einen weiteren Beitrag zur Müllvermeidung leisten. Deshalb wird es in Zukunft nur noch Mehrwegtüten bei uns geben und es wird auch weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmenspolitik sein, sich intensiv mit Wegen und Möglichkeiten zu beschäftigen, Abfälle möglichst zu vermeiden und Ressourcen wie Energie, Wasser und Rohstoffe zu schonen. Wir sind überzeugt, dass nur ein nachhaltiger Umgang mit der Umwelt auch langfristig zu unserem Unternehmenserfolg beitragen kann.

    Viele Grüße, Tobias Neuhaus

    Tobias Neuhaus

Das mit dem losen Obst und Gemüse finde ich schon mal gut, weil in den abgepackten Mengen oft auch verfaultes dabei ist, was man nicht gleich merkt. Zum Thema Einkauf transportieren: Frauen geben viel Geld für Handtaschen aus, da sollte man doch meinen, dass es möglich ist, auch in einen schönen modernen Einkaufskorb oder -tasche zu investieren. Meiner steht in der Küche immer griffbereit, mit einer Stofftasche oder Einkaufsnetz zusätzlich drin. Habe noch nie eine Plastiktüte an der Kasse gebraucht.

Was mich beim Einkaufen von Putzmittel und Kosmetika aufregt, es gibt kaum Nachfüllpackungen für Shampoo und Reiniger. Auch hier könnte man Mal anfangen, denn eine Shampoo Flasche kann immer wieder gefüllt werden.

E. M.
    Tobias Neuhaus

    Guten Morgen,
    wir freuen uns immer über Feedback unserer Kunden und geben deinen Hinweis gerne an unsere Fachabteilung weiter.

    Viele Grüße, Tobias Neuhaus

    Tobias Neuhaus

Guten Tag Herr Neuhaus,
In meinem Auto liegt immer eine kleine zusammenfaltbare Box aus Kunststoff. (heisst das Kistchen in Deutschland auch so?) Dank zwei Traggriffen in der Mitte, kann sie – auch gut gefüllt – problemlos wie eine Tasche aus der Aldi-Filiale ins Auto getragen werden.
Vorteil: Die kleine Harasse ist auch nach 100 Einkäufen immer noch wie neu!
Firma (oder andere Plastic-Fabriken) könnte bestimmt auf ihre Wünsche, betreffend Grösse, Designe usw. eingehen und solche Einkaufskörbe mit dem Logo versehen. Vielleicht würde es
Mit guten Grüssen
Josef Suter

Josef Suter

Da hat mir der PC einen Streich gespielt und einiges unterschlagen:
z.B. Logo:
– <Vielleicht würde es
Freundliche GRüsse
Josef Suter

Josef Suter
    Tobias Neuhaus

    Hallo Herr Suter,
    ja, die heißt bei uns auch so und findet hier auch durchaus Verwendung. Wir finden es toll, dass Sie Ihre schon so lange nutzen und diese auch immer noch hält! Ihren Hinweis zum Design einer solchen Kiste (oder Körbchen) geben wir aber gerne an unsere Fachabteilung weiter.
    Vielen Dank!

    Beste Grüße, Tobias Neuhaus

    Tobias Neuhaus

Ich finde die neuen einkaufstaschen einfach fabel haft da spart man geld und tut was für die Umwelt

karolin
    Tobias Neuhaus

    Hallo Karolin,
    vielen Dank für deine liebe Rückmeldung!

    Viele Grüße, Tobias Neuhaus

    Tobias Neuhaus

Ich war unter anderem 2005 in Australien. Damals gabs dort bei Aldi schon grüne Mehrwegtragetaschen aus stoffähnlichem Material (ich hab sogar noch eine hier!), wahrscheinlich die gleichen, die jetzt unter großem Applaus, zwölf Jahre später, auch in Deutschland eingeführt werden. Und das Internet sagt, Aldi Australia führt diese „reusable fabric bags“ schon seit Markteintritt 2001; ganze sechzehn Jahre her…..
Aber andere Frage: nehmen wir an, diese Taschen aus PET werden – entgegen ihrer eigentlichen Bestimmung – als Einweg-Tasche vom gleichgültigen Verbraucher verwendet und landen nach einmaliger Benutzung auf dem Müll, dann verursachen sie ein Vielfaches mehr an Umweltbelastung (Herstellung, Entsorgung) als ihre billigen Schwestern, die Plastiktüten, oder auch die Papiertüten, richtig? Anders gefragt: wie oft muss eine stoffähnliche PET-Mehrwegtasche mindestens benutzt werden, um die Umwelt weniger zu belasten als eine herkömmliche Plastiktüte aus dünnem Kunststoff. In diesem Artikel heißt es, 52 Mal! https://www.nova100.com.au/news/truth-about-your-supermarkets-green-canvas-bag
PS: Ich kaufe übrigens seit eh und je mit meinen eigenen Taschen bei Aldi ein. Zu Studentinnen-Zeiten (zu Fuß) mit meinem Rucksack und heutzutage (mit dem Auto) mit großen, bunten Polyurethan-Taschen von Carrefour (vor mehr als zehn Jahren aus Frankreich mitgebracht). Die oben erwähnte Aldi Australia Tasche nehme ich nicht so gerne, weil ich Angst habe, sie könnte – mit vollen Milchkartons, Saftflaschen, Konservendosen und sonstigem Schwerem beladen – reißen. Und ich packe meine Ware im Laden übrigens stets brav in den Einkaufswagen (und nicht in meine mitgebrachten Taschen).
Besten Dank.

Katherina Wegener
    Tobias Neuhaus

    Hallo Katherina,
    wir freuen uns über dein Engagement hinsichtlich der Mehrwegtaschen, die wir im Übrigen auch schon viele Jahre anbieten. Die neue Mehrwegtragetasche ist keine Stofftasche, sondern besteht aus über 80 Prozent Recycling-Material, sogenannten Alt-Kunststoffen. Sie trägt das Siegel „Blauer Engel“ und schneidet in der Ökobilanz im Vergleich zu Einwegalternativen gut ab. Jede Tasche, die mehrfach verwendet wird, verbessert ihren ökologischen Fußabdruck. Deshalb rufen wir auch alle auf zum „Wiederholungstüter“ zu werden. Einwegtüten, egal ob Plastik oder Papier, bieten aufgrund ihres höheren Energie- und Wasserverbrauchs in der Produktion und der geringeren Haltbarkeit keine nachhaltige Alternative. Entscheidend ist auch, dass die Taschen nicht kostenlos abgegeben werden sondern bezahlt werden müssen. Wir haben auch die Preise für die Tüten angehoben. Nur so können wir die Menschen dazu bringen, die Taschen häufiger zu nutzen. Eine pauschale Antwort auf die Frage, wie oft man die Tasche nutzen kann, können wir hier nicht geben, denn es kommt ganz darauf an, wie sehr sie belastet wird. Wenn oft schwere Konserven und Getränke transportiert werden, wird sie vermutlich eher „durch“ sein, als wenn sie nur für kleinere und leichte Einkäufe genutzt wird.

    Viele Grüße, Tobias Neuhaus

    Tobias Neuhaus

In polnische Filialen Aldi es gibt nur Tute aus Plastik. Es gibt keine Tasche aus Baumwolle. Das ist Oekologie…

Ich kaufe in polnische Aldi

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