Bei ihren IHK-Abschlussprüfungen im vergangenen Jahr haben vier Auszubildende von ALDI SÜD besonders gute Ergebnisse erzielt. Drei Azubis haben den Titel des Landesbesten und einer sogar den des Bundesbesten erhalten. Als Wertschätzung für die tollen Leistungen lud ALDI SÜD Natascha, Celine, Dorina und mich, Sebastian, auf eine Reise nach Italien ein. Eine tolle Gelegenheit für uns, die neueste Landesgesellschaft von ALDI SÜD kennen zulernen.

An unserem ersten Tag besuchten wir die Hauptniederlassung in Verona. Im Gegensatz zu ALDI SÜD in Deutschland, wo es 30 Regionalgesellschaften gibt, existiert in Italien bislang nur eine Regionalgesellschaft, die sich in Oppeano, in der Provinz Verona befindet. Von hier aus werden 51 Filialen in Italien mit Ware beliefert. Was uns überrascht hat und zugleich auch praktisch war: Die meisten Mitarbeiter im Firmensitz von ALDI Italien sprechen auch Deutsch. So konnten wir uns gut verständigen.

Mehr Pasta-Vielfalt im ALDI Italien Sortiment

Wir lernten die verschiedenen Abteilungen kennen und durften ein paar der italienischen ALDI Produkte verkosten. Das Sortiment der ALDI Filialen in Italien unterscheidet sich natürlich von dem deutschen Sortiment. Insgesamt 1900 Produkte sind hier zu finden. Zum Beispiel gibt es – verständlicherweise – eine größere Auswahl an Pasta-Variationen.

Nach unserem Besuch im Firmensitz ging es für uns Azubis auf Erkundungstour durch Verona. Bei einer Stadtführung haben wir uns die Arena von Verona, den Steinbalkon aus Shakespeares „Romeo und Julia“, die Statue der Julia, die Römerbrücke, die Grabkammern der Stadtherren Veronas und der Brunnen der Liebe angesehen. Die letzte Etappe der Stadtführung war der Hügel S. Pietro, von dem wir die Stadt überblicken konnten.

Filialdesign entspricht italienischen Vorlieben

Am nächsten Tag besuchten wir zwei ALDI-Filialen – eine kleine Stadtfiliale im Stadtzentrum von Verona und eine Standardfiliale in Peschiera del Garda. Einige Unterschiede zu den deutschen Filialen sind uns sofort aufgefallen. So sind zum Beispiel das Obst und Gemüse im Eingangsbereich und die Backwaren hinten platziert. Anders als bei uns gibt es in den Filialen kleine Nusstheken, in denen Kunden per Tastendruck lose Nüsse in Tüten packen und anschließend kaufen können. Insgesamt verbreitete das Filialdesign ein typisch italienisches Flair. Vor Ort erfuhren wir, dass die Gestaltung bewusst auf die Bedürfnisse der italienischen Kunden und des Marktes zugeschnitten ist. Ein kurzer Abstecher zum Gardasee rundete den Tag ab.

Teil unseres Besuchs war auch ein Abstecher zu einem Pasta-Lieferanten von ALDI Italien. Wir schauten uns die Produktion an und durften einige der Zutaten und fertige Produkte probieren. Obwohl wir uns in einer Produktionshalle befanden, schmeckten alle Produkte, als wären sie in einem Restaurant zubereitet worden.

Der Ausflug zu ALDI in Italien war für uns insgesamt sehr spannend. Und obwohl es im Vergleich zu deutschen Filialen landesspezifische Unterschiede im Sortiment und auch in der Optik der Filialen gibt, so können wir mit Sicherheit eines festhalten: Das ALDI Prinzip, nämlich Produkte zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten, wird überall im gleichen Maß angewendet – egal, wo auf der Welt.

0 Kommentare

Hinterlassen Sie uns einen Kommentar