Leckere Lebkuchen: Im November im ALDI SÜD Regal

Halloween ist vorbei und zack – bin ich in gemütlicher Adventsstimmung. Auch wenn es einen Großteil der Weihnachtsnaschereien wie Spekulatius und Marzipan bereits ab September gibt, packt mich der Appetit auf süß-würzige Leckereien erst mit pfeifendem Wind und dicken Schals um den Hals. Und süß-würzig ist auch das richtige Stichwort: Denn bei Lebkuchen greife ich besonders gerne zu. Meinen Lebkuchen-Einkauf plane ich aber mit Bedacht!

Lebkuchen ist allerdings nicht gleich Lebkuchen. Davon kann auch meine in Aachen lebende Schwester ein Liedchen singen. Bei ihr kommen nur echte Aachener Printen auf den Tisch. Ich selbst bin da nicht so wählerisch. Ob aus Nürnberg, Aachen, als Lebkuchen oder Printe – Hauptsache lecker ist mein Motto.

Aber das Gute ist: In meiner ALDI SÜD Filiale des Vertrauens habe ich eine schön große Auswahl verschiedener Sorten, die ich nach Lust und Laune mischen kann. Je nachdem, ob ihr näher an Nürnberg oder an Aachen wohnt, liegen bei euch jedoch hauptsächlich Printen oder Nürnberger Lebkuchen im Weihnachtsregal.

 

Aber wie unterscheiden sich Aachener Printen und Nürnberger Lebkuchen eigentlich?

Neugierig wie ich bin, habe ich mich auf Spurensuche begeben. Verkostung inklusive – immerhin muss ich ja ganz genau wissen, worüber ich spreche. Auf meinem Verkostungsteller haben sich deswegen Nürnberger Elisen-Lebkuchen, Aachener Honigprinten, runde braune Lebkuchen und diverses anderes Lebkuchengebäck gestapelt. Und nein, ich bin es noch nicht satt, sondern möchte nur noch mehr!

Was Printen und Lebkuchen vereint, ist ihre geschützte Bezeichnung. Nur Lebkuchen, die aus dem Nürnberger Stadtgebiet stammen, dürfen sich auch so nennen. Und dabei ist es unerheblich, welche Art von Lebkuchen sie sind. So verhält es sich auch bei den Aachener Printen, wobei hier die Nachbarorte in die Region miteinbezogen werden.

Der große Unterschied besteht dagegen in der Gebäckart. Klar, beide sind dank Kardamom, Nelke und Co. extra würzig und somit genau nach meinem Geschmack. Doch in Aachen verzichtet man beispielsweise auf Schnickschnack. Printen sind in der Regel rechteckig, etwas härter in der Konsistenz und optisch sowie auch in Sachen Rezeptur simpel gehalten. Die braunen Lebkuchen aus Rübenzuckersirup, dunklem Mehl und Gewürzen sind oftmals nur mit Mandeln garniert oder aber auch mit Schokoladenüberzug. Ganz besonders sind aber die würzigen Kräuterprinten, die ihr natürlich auch bei ALDI SÜD findet.

Dürfen an Weihnachten nicht fehlen: Aachener Printen

Ohne viel Chichi: Aachener Printen sind einfach Weihnachtsgeschmack pur!

Ihre Brüder aus Nürnberg sind da etwas bunter unterwegs und vor allem auch schon wesentlich länger – seit dem 16. Jahrhundert. Ob rund, eckig, mit Glasur oder ohne, auf dem Lebkuchenteller findet alles seinen Platz. Zu den Klassikern zählen die runden Oblatenlebkuchen und die eckigen weißen Lebkuchen – ebenfalls auf Oblaten gebacken. Elisenlebkuchen werden zudem mit weniger Mehl (maximal 10%), aber mit mehr Nüssen gebacken.

Und was meint ihr, welche Lebkuchen bei mir ganz oben auf der Naschliste stehen? Ganz klar runde Oblatenlebkuchen mit Zuckerglasur oder auch als Elisenlebkuchen bekannt. Die runden Küchlein sind außen leicht knusprig und innen schön luftig. Lecker! Aber wie gesagt, im Grunde geht mein Naschherz bei allen Varianten auf.

Was ihr unbedingt noch über Lebkuchen wissen solltet

Der erste Adventskaffee ist bei euch sicher auch schon in Planung. Wie wäre es also mal mit ein wenig Angeberwissen rund um Lebkuchen? Nachgefragt bei unserem ALDI SÜD Lebkuchen-Lieferanten plaudere ich ein wenig aus dem Weihnachts-Nähkästchen.

1) Die Deutschen essen am liebsten …

… Schokoladenlebkuchen! Zumindest gehören sie zu den Verkaufsschlagern. Wer kann da schon nein sagen?

2) Die Lebkuchen-Produktion

Damit unsere ALDI SÜD Regale ab dem 1. September mit Lebkuchen aller Art prall gefüllt sind, beginnt bei unserem Lieferanten die Hochsaison im Juli. Die Öfen laufen dann im Dreischichtbetrieb auf Hochtouren. Außerhalb der Weihnachtssaison werden die Öfen für das übliche Ganzjahresgebäck eingesetzt.

3) Extra viele Lebkuchen

Allein unser Lebkuchen-Lieferant aus Nürnberg verrät: „In Spitzenzeiten backen wir bis zu drei Millionen Lebkuchen am Tag.“ Man kann also ganz klar festhalten: Wir Deutschen lieben einfach unsere Lebkuchen.

4) Oh du schöne Elise!

Falls ihr euch auch schon gefragt habt, was es mit dem Namen „Elisenlebkuchen“ auf sich hat. Laut unseres Lieferanten gibt es zwei mögliche Erklärungen: „Der berühmte Elisenlebkuchen soll im 19. Jahrhundert von einem Lebküchner zu Ehren seiner geliebten Tochter Elisabeth entwickelt worden sein, die im Alter von nur 17 Jahren starb. Da die Heilige Elisabeth die Schutzpatronin der Bäckerzunft ist, könnte der Name allerdings auch daher kommen.“ Wobei die erste Variante schon sehr ans Herz geht, nicht wahr?

5) Lebküchner – was ist das überhaupt?

In einer Nürnberger Lebkuchenfabrik arbeiten ganz besondere Bäcker. Lebküchner haben ein feines Gespür für Gewürze und andere Zutaten wie Honig, Nüsse oder Schokolade. Nicht jeder Bäcker darf sich also auch Lebküchner nennen, aber jeder Lebküchner dagegen Bäcker.

 

Ich bin jetzt definitiv in Adventsstimmung und habe mir für die kommenden Adventssonntage auch  schon eine große Ladung Elisenlebkuchen und Marzipankartoffeln gehamstert. Und für die Extra-Portion Weihnachtswahnsinn habe ich auch schon den einen oder anderen Weihnachtsmarktbesuch geplant. Wie sieht’s bei euch aus?

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