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Bei ALDI SÜD finden unsere Kunden aktuell mehr als 1650 Produkte für den täglichen Bedarf. Im Rahmen der ALDI Verpackungsmission achten wir bei den Verpackungen unserer Eigenmarkenartikel auf einen verantwortungsvollen Einsatz. Und auch beim Warentransport prüfen wir genau, inwieweit Produkte eine zusätzliche Verpackung benötigen, um sicher in unseren Filialen anzukommen. Gleiches gilt für Lebensmittel. Sie gehören nicht in den Müll, sondern auf den Teller. Daher gehen wir verantwortungsbewusst mit ihnen um und setzen unterschiedliche Maßnahmen gegen ihre Verschwendung ein.

Wie es uns gelingt, Abfälle in unseren Filialen so gering wie möglich zu halten? Erfahrt hier mehr:

Wiederverwendbare Verpackungslösungen

Beim Transport unserer Waren setzen wir auf nachhaltige Lösungen. So kommt der Großteil unserer Obst- und Gemüseartikel täglich frisch in Mehrwegtransportkisten bei uns an. Wir verzichten dabei soweit wie möglich auf einmalig verwendbare Kartonagen. Zudem schützen die stabilen Klappkisten das Obst und Gemüse vor transportbedingten Schäden. Nach dem Warenverkauf lassen sie sich platzsparend einklappen und wiederverwenden. Bereits seit über zehn Jahren nutzen wir diese nachhaltige Lösung, die Verpackungsabfälle vermeidet. Durch die Verwendung der Mehrwegkisten konnten wir beispielsweise im Jahr 2020 ca. 40.000 Tonnen Verpackungsmüll einsparen. Ein zweiter Pluspunkt: Defekte Mehrwegkisten werden repariert und sind dadurch länger einsatzfähig. Haben unsere Kisten doch Mal größere Beschädigungen, lassen sie sich zu Regenerat verarbeiten. Das Material kommt dann bei der Produktion neuer Kisten zum Einsatz.

Auch unsere Mitarbeiter setzen auf richtiges Trennen

Mit den ALDI Trennhinweisen „Tipps für die Tonne“ auf unseren Eigenmarkenprodukten unterstützen wir unsere Kundinnen und Kunden zu Hause beim richtigen Trennen von Verpackungen. Auch in unseren Filialen nehmen unsere Mitarbeiter die richtige Entsorgung von Verpackungsmaterialien sehr ernst. Egal ob Papier, Bio-Abfälle oder Kunststoffe, wie Folien und Eimer, – mithilfe einheitlicher Hinweisschilder informieren wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die richtige Trennung. Gleiches gilt auch für unsere Verwaltungsstandorte, die ebenfalls mit unterschiedlichen Abfallbehältern ausgestattet sind. So ist die getrennte Entsorgung von gleich mehreren Abfallarten einfach und schnell möglich und wir tragen positiv zum Recycling bei.

Weniger Lebensmittelentsorgung durch genaue Planung

Viele unserer Produkte sind weniger lange haltbar als andere. Dazu zählen vorrangig Molkereiprodukte, Frischwaren oder Eier. Diese Produkte behalten wir besonders im Blick, damit sie rechtzeitig verkauft werden und nicht verfallen. Das gelingt uns durch eine genaue Warenplanung und tagesaktuelle Bestellungen. Dabei unterstützt uns ein intelligentes Bestellvorschlagssystem, dass die Waren automatisch erfasst und ordert. So sorgen wir dafür, dass ausreichend Produkte vorhanden sind, aber kein Überangebot besteht. Rückt ein Mindesthaltbarkeitsdatum doch mal näher, reduzieren wir den Preis des Produktes. Auf den Nachlass, der bis zu 30 Prozent beträgt, weisen wir unsere Kunden mit einem Aufkleber inklusive des Hinweises „Lebensmittel retten – Ich bin noch gut“ hin.

Riechen und Probieren lohnt sich

Auf unserer Milfina Frischmilch sowie weiteren Molkereiprodukten weisen wir mit der Kennzeichnung „Riech mich! Probier mich! Ich bin häufig länger gut!“ bewusst darauf hin, dass nicht alle Produkte per se nach Überschreiten des Mindesthaltbarkeitsdatums verfallen sind. Der Großteil an Lebensmittelabfällen entsteht im privaten Umfeld. Wir möchten mit dem Hinweis ein stärkeres Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln schaffen. Probieren lohnt sich also, damit auch zu Hause nichts sinnlos im Abfall landet.

Spenden statt verschwenden

Trotz genauer Planungen kann es immer wieder dazu kommen, dass in unseren Filialen am Abend Produkte übrigbleiben, die wir am Folgetag nicht mehr anbieten können. Dazu zählen hauptsächlich Backwaren, Obst- und Gemüseartikel. Letztere haben meist kleine Schönheitsfehler, sind aber immer noch ohne Einschränkung zum Verzehr geeignet. Damit auch diese Produkte nicht sinnlos entsorgt werden, geben nahezu alle unsere Filialen übrig gebliebene Waren an wohltätige Organisationen ab. Dazu zählen beispielsweise die Tafeln oder foodsharing.

 

Annika Büschken
Annika Büschken
Als Teil des Teams Corporate Communication bin ich Schnittstelle zu Journalisten und Medienvertretern und versorge diese mit spannenden und vielseitigen Infos rund um ALDI SÜD. Das sind meine Lieblingsprodukte: Büffelmozzarella, Weltmeisterkäse Gmunder Berg und dazu ein Glas Leitz Riesling aus dem Rheingau. Seitdem ich bei ALDI SÜD arbeite, lege ich viel mehr Wert auf einen nachhaltigen Lebensstil und kaufe fast ausschließlich Bio-Produkte. Denn was viele nicht wissen: Bei uns gibt es mit rund 350 Bio-Artikel eine super Auswahl.

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