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Aktuell spreche ich oft mit Freunden und Bekannte über die vegane Ernährung. Einige haben Zweifel an der Ernährungsform: Kompliziert, teuer und ungesund heißt es oft. Meine Kollegin Anna Lena, die Ernährungswissenschaften studiert hat, bestätigt mir: Es handelt sich dabei oftmals um Mythen. Im Interview klärt sie auf, was hinter den fünf häufigsten Irrtümern steckt.

Vegane Ernährung ist kompliziert – stimmt das?

Sich rein pflanzlich zu ernähren, ist wirklich einfach. Die Grundnahrungsmittel hat sicher jeder schon zu Hause. Dazu gehören beispielsweise Reis, Dosentomaten, Nudeln und Kartoffeln. Daraus lassen sich bereits leckere Gerichte zaubern. Ich liebe beispielsweise unser veganes Chili Sin Carne. Gerade im Winter ist es die ideale Mahlzeit, denn es wärmt von innen – und ist genauso fix zubereitet wie das Original mit Fleisch.

Vegane Ernährung ist teuer – müssen wir tiefer in die Tasche greifen?

Nein, das muss Du nicht! Fleisch- und Fischprodukte sind im Vergleich zu veganen Produkten oftmals teurer. Wer beispielsweise eine vegane Bolognese mit Linsen, anstatt mit Hackfleisch zubereitet, wird weniger Geld für den Einkauf ausgeben. Auf der „veganen“ Einkaufsliste stehen vor allem Obst und Gemüse. Da findet jeder etwas für sein Budget und seine Bedürfnisse. Man sollte darauf achten, saisonal einzukaufen. Das spart Geld. Denn zur Erntezeit gibt es Obst & Gemüse oft aus regionalem Anbau und in größeren Mengen, entsprechend ist der Preis günstiger.

Pflanzliche Alternativprodukte sind per se etwas teurer als Basisprodukte wie Linsen oder Reis. Aber diese Lebensmittel braucht es nicht zwingend für eine leckere vegane Mahlzeit.

Veganer leben ungesund – was sagst Du dazu?

Dieses Klischee hält sich wirklich hartnäckig: „Wer sich vegan ernährt, leidet unter Mangelerscheinungen und ist nicht fit genug für Sport.“ Das kann man so nicht bestätigen. Selbst Top-Athleten bringen trotz veganer Kost super Leistungen. Der Schlüssel ist, seinen Speiseplan abwechslungsreich und ausgewogen zu gestalten – wie bei jeder Ernährungsform. Das heißt: Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Sojaprodukte, Getreideprodukte, Kartoffeln, Nüsse, Samen und hochwertige Öle und Fette. Durch Vielfalt auf dem Teller stellt jeder sicher, dass sein Körper mit dem versorgt wird, was er benötigt. Mehr Infos dazu gibt es übrigens in meinem ersten Interview, in dem ich Tipps zur veganen Ernährung gebe.

Vegane Ernährung ist schlecht für das Klima – ein Mythos?

Eher das Gegenteil, denn die vegane Ernährung schont das Klima. Denn bei der Herstellung veganer Produkte werden im Gegensatz zur Herstellung tierischer Lebensmitteln weniger umweltschädliche Emissionen erzeugt. Ein häufiger Vorwurf lautet jedoch: „Veganer essen so viele Sojaprodukte – das ist schlecht fürs Klima!“ Was stimmt, ist, dass viele pflanzliche Fleischersatzprodukte aus Soja bestehen. Und ja, für den Sojaanbau wird häufig Regenwald abgeholzt, der als CO2-Speicher dient und somit wichtig für das Aufhalten des Klimawandels ist. Wer das umgehen will, nutzt einfach andere Lebensmittel. Oder man kauft Produkte aus Soja, das in Europa angebaut wurde, am besten in Bio-Qualität.

Vegan bedeutet Verzicht – da ist schon etwas Wahres dran oder?

Deftige Würstchen, saftige Burger oder würzigen Käse können Menschen, die sich vegan ernähren wollen, natürlich nicht essen. Aber sie müssen nicht komplett auf Speisen dieser Art verzichten. Es gibt sehr viele spannende pflanzliche Alternativen, die ähnlich gut schmecken. Etwa unsere leckeren „The Wonder“-Chunks für einen veganen Döner. Oder die neue vegane „The Wonder“-Vielfalt mit den Sorten vegane Mini-Frikadellen, Mini-Schnitzel, Chicken Nuggets und vegane Fischstäbchen. Die gibt es seit Mitte Januar dauerhaft in unserem Sortiment. Jeder sollte mutig sein, Neues auszuprobieren und sich inspirieren lassen. So wird schnell klar, dass man nicht verzichtet, sondern vielmehr eine ganz neue kulinarische Welt entdecken kann!

Unbedingt probieren: Die vegane „The Wonder“-Vielfalt mit den Sorten vegane Mini-Frikadellen, Mini-Schnitzel, Chicken Nuggets und vegane Fischstäbchen
Annika Büschken
Annika Büschken
Als Teil des Teams Corporate Communication bin ich Schnittstelle zu Journalisten und Medienvertretern und versorge diese mit spannenden und vielseitigen Infos rund um ALDI SÜD. Das sind meine Lieblingsprodukte: Büffelmozzarella, Weltmeisterkäse Gmunder Berg und dazu ein Glas Leitz Riesling aus dem Rheingau. Seitdem ich bei ALDI SÜD arbeite, lege ich viel mehr Wert auf einen nachhaltigen Lebensstil und kaufe fast ausschließlich Bio-Produkte. Denn was viele nicht wissen: Bei uns gibt es mit rund 350 Bio-Artikel eine super Auswahl.

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